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Die Jahreshauptversammlung des GV Liederkranz – ein Sängerjahr der besonderen Art

Am vergangenen Donnerstag den 08. Oktober 2020 vollzog der GV Liederkranz seine Jahreshauptversammlung, allerdings nicht wie gewohnt im März. Die Pandemie machte auch dem Verein einen Strich durch die Rechnung. Nichts war wie im vergangenen Jahr, die Sängerinnen und Sänger trafen sich unter den geltenden Coronavorschriften und Hygieneregeln und nicht wie gewohnt im kleineren Vereinsraum, sondern in der Kulturhalle Rauenberg.  Alexandra Hotz, eine der ersten Vorsitzenden begrüßte die Mitglieder, die zahlreich in die Kulturhalle kamen. Sie begrüßte die Sängerinnen und Sänger, sowie die passiven Mitglieder und die beiden Ehrenvorsitzenden Fritz Rößler und Wolfgang Schneckenberger.
Der erste Tagesordnungspunkt war das Gedenken an die Verstorbenen Mitglieder des vergangenen Jahres: Maria Schaubeck, 
Margarethe Schuh, Elisabeth Rößler, Heidrun Hein, Maria Weber, Lothar Jardot, Marianne Laier, Anni Link, Josef Zielbauer und Edeltrud Schodt.  

„Seit der letzten Jahreshauptversammlung am 11. April 2019 hat der GV Liederkranz, als Gemeinschaft vieles erlebt, bewirkt und erreicht.“, mit diesen Worten begann Alexandra Hotz ihren Jahresrückblick der besonderen Art.  

In ihrem kurzen Rückblick auf die letzten eineinhalb Jahre kam sie auf ein erlebnisreiches Jahr 2019 zu sprechen, mit vielen Ereignissen, die das Chorleben bereicherten. Hierzu zählten zum Beispiel der Ehrungsabend in der Winzeraule, der verregnete Weihnachtsmarkt und die überaus erfolgreiche Kerwe. Im Jahr 2020 angekommen, startete ChORAZÓN mit einem intensiven Probenwochenende mit dem Highlight Gunzi Heil, um den Höhepunkt des Jahres, das Valentinskonzert am 01.März 2020, vorzubereiten. Unter dem Motto „zuckersüß und bitterböse“ präsentierte ChORAZÓN eine abwechslungsreiche und klangvolle Darbietung vor einem ausverkauften Zuschauerraum. Noch ahnte keiner was sich die Tage später abzeichnete und inwiefern sich die kommenden Ereignisse auf das Vereinsleben niederschlugenDas Coronavirus ließ vieles unwichtig werden. Die gesamte Vorstandschaft wurde vor ganz neue nicht vorhersehbare Aufgaben gestellt. Online-Sitzungen – eine völlig ungewohnte Situation, die Entscheidung „Online-Proben“, ja oder nein? Der Verein musste eine lange Durststrecke überwinden. Während dieser schwierigen Zeit wurde alles unternommen, um den Kontakt zwischen den Sängerinnen und Sängern zu halten, wenn auch digital in Videochats der einzelnen Stimmen. Mit kleinen Gesten, wie die Hitparade durch mehr als 10 Jahre ChORAZÓN, Fotocollagen mit und ohne Maske für den Vereinsraum und die von dem fördernden Mitglied Regina Dehnelt und ihrer Tochter, der aktiven Sängerin, Luisa eigens für den GV Liederkranz designtem Mund-Nasen-Schutz, wurde die Zeit des Lock-Downs durch die Vorstandschaft versüßt. Erst im Juli konnte in Kleingruppen geprobt werden, allerdings nur im Tierpark, was einige Radfahrer zum Anhalten animierte. So konnte die Zeit bis zu den Sommerferien überbrückt werden und das Gemeinschaftsgefühl wieder aufflammen. 

Dank der Stadt Rauenberg konnte der Probenbetrieb nach den Sommerferien in geschlossenen Räumen wieder stattfinden. Zur besseren Einhaltung der AHA-Regeln, steht dem Chor die Kulturhalle für die Proben zur Verfügung. In den ersten Wochen mussten sich die Sängerinnen und Sänger an das Singen mit Abstand gewöhnen, Woche für Woche füllten sich die Reihen jedoch mehr. Aber trotz allem weiterhin der Appell zur Regelmäßigkeit. Denn für die Zukunft stehen Auftritte und kleinere Konzerte im Freien im Fokus. 

Stefan Falk, der Schriftführer, bekam nun das Wort. Er ließ ebenfalls das Sängerjahr Revue passieren. Er gliederte seinen Bericht in drei Teile, so begann er mit zahlreichen Jubiläen, wie Geburtstagen und Hochzeiten. Er erinnerte die Anwesenden an schöne Feste, wie den Ehrungsabend in der Winzeraule, kleine Katastrophen, wie den Wasserrohrbruch während der Kerwe im Getränkezelt und mit einem Augenzwinkern an das gemeinsame Würstchenessen während des verregneten Weihnachtsmarkts 2019. Der dritte Teil befasste sich mit anderen schönen Begebenheiten, hier standen die beiden ChORAZÓN-Babys, die der Verein als Zuwachs bekamim Mittelpunkt. Natürlich ging auch er auf die besondere Zeit nach dem Valentinskonzert ein. 

Claudia Schiemann, erster Kassier, erläuterte anschließend, dass der Verein gut gewirtschaftet habe und auf stabilen Beinen stehe. Die Kassenprüfer Tabea Schirner und Ulrich Rittel bestätigten eine saubere und ordentlich geführte Kasse. Ulrich entlastete hiernach die Vorstandschaft und bedankte sich für ihr Engagement, vor während dieser besonderen Zeit. 

Der Dirigent von ChORAZÓN Konrad Knopf begann seine Rede mit dem Rückblick auf das Valentinskonzert und einige kleinere Auftritte des Chors. Er stellte Ideen zu neuen kleineren Projekten im Freien vor und appellierte an die Sängerinnen und Sänger standhaft zu bleiben, denn auch diese Zeit wird der Verein gemeinsam meistern. Ebenfalls bat er eindringlich um eine Regelmäßigkeit der Singstundenbesuche. 

Auch die Kinder- und Jugendchorleiterin Sabine Stier berichtete über das vergangene Jahr. Im Mittelpunkt stand bei ihr das verschobene Musical, welches der Pandemie zum Opfer fiel. Sie freute sich sehr über die anlaufenden Singstunden und die Disziplin der Kinder, wenn es um die AHA-Regeln geht. Sie freute sich ebenfalls über Zuwachs. 

Zum Ende der JHV wurden die fleißigen Singstundenbesucher geehrt: Gaby Hertenstein und Sabine Müller sind besonders hervorzuheben. Beide fehlten kein einziges Mal. Aber auch 12 weitere Sängerinnen und Sänger von ChORAZÓN, sowie den VielHarmonischen wurden für 5 Mal oder weniger Fehlen geehrt. 

Den Abschluss bildete ein großes Dankeschön der Vorsitzenden.