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ChORAZÓN eroberte die Herzen im Sturm

Beim Valentinskonzert drehte sich alles um die Liebe – Motto: „Zuckersüß und Bitterböse“

Eine liebgewordene Tradition ist es beim Liederkranz Rauenberg geworden, mit seinem gemischten Chor ChORAZÓN ein Valentinskonzert alle zwei Jahre durchzuführen. Heuer war man wieder an der Reihe, und bot, wenn auch etwas verspätet zum Valentinstag, in der mit gut 450 Besuchern ausverkauften Kulturhalle den Gekommenen einen unvergesslichen Nachmittag.Die Verantwortlichen um das Vorstandsteam Gaby Hertenstein, Alexandra Hotz und Uwe Lentz zeigten sich dabei zusammen mit Chorleiter Konrad Knopf aufgeschlossen gegenüber dem Neuen und präsentierten mit viel Esprit, Charme und Witz das Konzert, das unter dem Motto „Zuckersüß und Bitterböse“ stand. Der gemischte Chor von ChORAZÓN lief dabei zu Bestform auf, und die Solisten aus den eigenen Reihen waren wohl gewählt. Was sie boten rechtfertigte ihren Auftritt allemal, und da mit Chor und Band eine klingende Einheit entstand, die von Konrad Knopf prächtig geführt wurde, lebte das Konzert nicht nur von schelmisch vorgetragenen Platituden, sondern auch von der Klangfülle des Chores.

Schon die Begrüßung war außergewöhnlich. Läutet in anderen Hallen der Gong, wurden die Besucher in Rauenbergs gute Stube, der Kulturhalle, singend vom Chor mit den Titeln „Hey come on and join us“ sowie „Mango Mango“ abgeholt und auf die Plätze geleitet. Die nächste Überraschung wartete bei der Begrüßung auf die Konzertbesucher. Alexandra Hotz und Gaby Hertenstein hörte man aus der Umkleidekabine sprechen. Die beiden begrüßten nicht nur die Gäste, unter Ihnen Bürgermeister Peter Seithel, sondern stimmten auch auf das Konzert ein, dessen Thema die Liebe war. „Zuckersüß und Bitterböse“ spielten sich die beiden Vorstandsamen mit gekonnter Rhetorik die Bälle zu, so dass die Halle schon bestens eingestimmt und gut gelaunt war.
Die Dramaturgie des Konzerts war geprägt von der Liebe und dem Zusammenfinden, einfach mit dem, was zur Liebe gehört. Immer wieder zeigten die Chormitglieder vor den Liedern Schilder ins Publikum, auf denen das jeweils anstehende Thema angedeutet wurde. Das Miteinander wurde hier ebenso angesprochen wie der Herzschmerz und die vielfältigen Launen der Liebenden. Begleitet wurde er Chor von Martin Pfeifer (E-Bass), Thomas Fritzler (Klavier) und Julian Metzger (Schlagzeug) sowie Trompeter Wolfgang Wienen, der mit den Solos „Moon river“ und „Dream a little dream of me“ glänzte.

Den Startschuss für das wunderbare Konzert gaben die Solistinnen Steffi Back und Katharina Müller-Napravnik die zusammen mit dem Chor „All of me“ sangen, dem das „You are so beautiful to me“ mit Stefan Falk als Solist folgte. Schon hier merkte man dem Chor und seinem Dirigenten Konrad Knopf die pure Sangesfreude an.
In Ihrer gemeinsamen kurzen Begrüßungsansprache dankte das Vorstandsteam Alexandra Hotz, Gaby Hertenstein und Uwe Lentz zunächst den Involvierten. „Nur die vielen Helfer und das große Engagement der Chormitglieder ermöglichen das Konzert, dafür wollen wir uns bedanken“. Und zum Konzert meinten die Drei: „Die Liedauswahl, die von uns zusammen mit Dirigent Konrad Knopf getroffen wurde, soll zu Gedanken über Beziehungen anregen, und wiederspiegeln, was man in einer Ehe wissen muss, um zu überleben“.
Die Gemütslage „Happy“ gab der Chor mit dem gleichnamigen Titel wieder, das Männerquartett mit Dirigent Konrad Knopf gab gekonnt das Lied „K-K-K Katy“ zum Besten und hatte die Lacher auf seiner Seite.
Steffen Menges war dann als Solist begleitet vom Chor mit dem „Teddybär“ an der Reihe, bevor ChORAZÓN mit seiner ganzen Stimmgewalt „La Cumparsita“ sowie zur Begleitung von Monika Schirner am Akkordeon „Tim liebt Tina“ vortrug. „Mit „Bye By Love“ und „Hit the road Jack“ ging es dann weiter. Wie bei allen vorgetragenen Titeln hatten die Sängerinnen und Sänger auch hier eine kleine Choreographie parat, die das ganze abrundete und ein schönes Bühnenbild hergab. Die Pause läutete dann Dirigent Konrad Knopf mit „dem letzten Lied vor der Pause“ gekonnt ein.
Weiter ging es mit Jutta Schmitt als Solistin, die neckisch und gekonnt „Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn“ vortrug. Mit dem alten Klassiker „Ich habe mein Herz in Heidelberg verloren“ wurden auch die letzten Herzen in der Kulturhalle von ChORAZÓN erobert. Klemens Knopf machte dann mit zwei Solos auf sich aufmerksam. Sowohl Perfect“ wie auch „Ein Teil von meinem Herzen“ wurden gekonnt präsentiert.
In „Endless Love“ fungierten Steffi Back und Konrad Knopf dann mit Soloparts, und bei dem Hit „Tausend mal berührt“ war das Publikum dann ganz dabei. Mit „Marry you“ und einem Medley „Back tot he fifties“ klang das gelungene Valentinskonzert 2020 aus. Langanhaltender Beifall und die Forderungen nach Zugaben, die auch gewährt wurden, waren Zeugnis genug von einem gelungenen Konzert, mit dem ChORAZÓN Maßstäbe gesetzt hat.

„Mit freundlicher Genehmigung der RNZ“

Herzlichen Dank, Georg Wipfler, für die tolle Berichterstattung in der RNZ!